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Grundlagen
Der Europäische Wettbewerb ist der älteste
Schülerwettbewerb
in der Bundesrepublik Deutschland und eine der ältesten und traditionsreichsten
transnationalen Initiativen zur politischen Bildung in Europa. Durch die Vermittlung der Lehrkräfte
sucht der Wettbewerb eine möglichst große Zahl von Schülerinnen
und Schülern in Europa zu erreichen und ihnen bewusst zu machen,
dass es eine europäische Dimension im Bildungskanon aller europäischen
Völker gibt.
Der Europäische Wettbewerb greift sowohl Themen auf, die in
den aktuellen Programmen des Europarates und der EU-Kommission einen hohen
Stellenwert einnehmen, als auch Fragestellungen, die für den Prozess
der europäischen Einigung unabdingbar sind: Erziehung zu Demokratie
und Toleranz, die Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, der
Schutz von Minderheiten und die Wahrung des kulturellen Erbes in Europa
ebenso wie die Zivilgesellschaft und multikulturelles Lernen.
Der Europäische Wettbewerb wendet sich in der Bundesrepublik
Deutschland an Schülerinnen und Schüler aller Schularten und
Jahrgangsstufen. Die Aufgaben sind in vier Altersgruppen unterteilt.
Sie sind stets auf den Prozess der europäischen Einigung bezogen
und wechseln jährlich. Der Europäische Wettbewerb ist
in den Beschlüssen und Empfehlungen der KMK zum Thema
"Europabildung in der Schule" sowie in Dokumenten der Kommission und des Europarates
als wichtiges Instrument zur Erschließung der europäischen
Dimension im Unterricht aufgeführt.
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